Ebolavirus Nachrichten

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TBC an den Dresdner Hoga-Schulen: 43 Personen betroffen

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Die neuesten Laborauswertungen brachten 21 neue positive Testergebnisse. Insgesamt sind damit 43 Personen betroffen. Fragen und Antworten zum Thema: Die Hoga Schule auf der Zamenhofstraße. © Sven...

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Super Mario und Co: Diese 3-D-Videospiele können bei Demenz-Prävention helfen

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Grippe: Experten raten zur Vierfach-Impfung

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Eine neue Impf-Empfehlung gegen die Grippe sorgt aktuell für Aufsehen: Die Experten der Ständigen Impfkommission (Stiko) in Berlin sind von ihrer bisherigen Haltung abgerückt und raten nun zu...

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Ebola, der Virus über den jeder spricht

Was zunächst wie eine einfache Grippe aussieht, entpuppt sich in wenigen Tagen als unheilbare Infektionskrankheit: Ebola, hervorgerufen durch den Ebola-Virus, verläuft in aller Regel tödlich.

Was ist der Ebola-Virus?

Der Ebola-Virus, der sich zunächst mit Fieber, Hals- und Kopfschmerzen sowie Übelkeit ankündigt ist viel mehr als nur eine vorübergehende Erkrankung. Der Ebola-Virus gehört zum gefürchteten Hämorrhagischem Fieber und ist nah verwandt mit dem Marburg-Fieber. Den anfänglichen grippeähnlichen Symptomen folgen in auffällig kurzem Krankheitsverlauf Blutungen von Haut und Schleimhaut, sowie der inneren Organe, was in 90 Prozent der Fälle zu einer völligen Zerstörung der kapillaren Blutgefäße und damit dem Tod des Erkrankten führt. Da für Betroffene in Deutschland die höchste Isolationsstufe gilt, sind Epidemien leicht einzudämmen. Dennoch gibt es bis heute kein wirksames Mittel gegen den Ebola-Virus, sodass eine Behandlung nur der Linderung und Symptombeseitigung dienen kann.

Der gefährliche Virus überträgt sich hauptsächlich durch direkten Körperkontakt, aber auch über Tröpfchen- und Schmierinfektionen. Selten kann der Verzehr von infiziertem Affenfleisch oder Flughunden, die als Wirtstiere des Virus gelten, zu einer Erkrankung führen.

Diagnose, Krankheitsbild und Verlauf des Ebola-Virus

Innerhalb Deutschlands ist man vom Virus sehr selten betroffen, es sei denn eine Afrikareise liegt in der nahen Vergangenheit. Eine Erkrankung mit dem Ebola-Virus ist aufgrund der dort vorherrschenden schlechten Behandlungsmöglichkeiten nur auf dem afrikanischen Kontinent möglich.

Anfänglich leicht mit Grippesymptomen zu verwechselnde, später schwere Symptome wie hohes Fieber mit Schüttelfrost, sowie Schmerzen an Gelenken, Muskeln, Kopf und Bauch gehen häufig mit Übelkeit und Erbrechen einher und werden nicht selten von Durchfall begleitet. Nach einigen Tagen ist das Auftreten eines Hautausschlages zu beobachten. Im weiteren Verlauf der Erkrankung mit dem Ebola-Virus kommt es zu lebensbedrohlichen sichtbaren und unsichtbaren Blutungen, die sich unter anderem im Husten von Blut äußern.

Sofern die beschriebenen Symptome mit einer Afrikareise in Zusammenhang gebracht werden können, ist oberste Alarmstufe gegeben. Im Krankenhaus werden dann unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen Blutproben entnommen und insbesondere auf Auffälligkeiten beim Gerinnungswert untersucht. Dieser Faktor ist bei Erkrankung durch den Ebola-Virus besonders wichtig um schnellstmöglich auf eintretende Blutungen regieren und diese stoppen zu können.

Übertragung und Verlauf

In der Regel wird der Ebola-Virus von Mensch zu Mensch übertragen. Infektionen durch den Verzehr von Affenfleisch sind eher selten. Da der Virus hoch ansteckend ist sind insbesondere enger Kontakt mit erkrankten oder verstorbenen Personen, aber auch Tröpfcheninfektionen durch Husten und Niesen mögliche Übertragungsarten. Einer besonders n Ansteckungsgefahr sind daher Krankenpfleger und Bestatter der Toten ausgesetzt.
Der Verlauf der lebensgefährlichen Infektion ist extrem schnell, wobei 5-8 von 10 erkrankten Personen am 9.Tag der Erkrankung versterben. Im seltenen Fall des Überlebens gehen Ärzte aber von einer lebenslangen Immunität gegen das Ebola-Virus aus.

Behandlung und Therapie

Ärzten bleibt meist nur die symptomatische Behandlung, da Viruserkrankungen wie Ebola nicht mit Antibiotikum behandelt werden können. Nach Quarantäne und absoluter Isolation galt den Blutgerinnungsstörungen die oberste Priorität. Einzunehmende Medikamente werden in jedem Fall oral verabreicht um Einstiche und daraus resultierende Blutungen zu verhindern. Trotz allem sind Behandlungen des Ebola-Virus durch den hohen Blutverlust kaum ohne entsprechende Transfusionen zu überstehen.

Schutzimpfungen gibt es zum heutigen Zeitpunkt keine und so ist das strikte Einhalten vorbeugender Maßnahmen der einzige mögliche Schutz vor dem lebensgefährlichen Virus. Afrika-Touristen müssen ihre Reise deshalb nicht absagen, da sie zumeist nicht in den betroffenen Gebieten sind, sollten aber dennoch vorsichtig sein.

Der gefürchtete Ebola-Virus hat im vergangenen Jahrhundert mehrere hundert Tote gefordert. Der aus den tropischen Regenwäldern stammende Virus wurde erstmals 1976 in Zaire entdeckt, wo er auch seinen größten Ausbruch hatte. Damals waren es 280 von 318 Infizierten, die starben.

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